David Bowie in Berlin

David Bowie Berlin

David Bowie frönte in  L.A. einer ganz besonderen Diät. Er ernährte sich ausschließlich von Milch, Paprika und Kokain. Fett ansetzen kann man damit nicht, aber den Nerven tut’s auch nicht unbedingt gut. Bowie war ausgebrannt, sympathisierte mit dem Faschismus und litt unter Schreibblockaden. Er überstand mit seinem Neukumpel Iggy Pop, übrigens zu der Zeit auch nicht gerade eine Gesundheitsfanatiker, mit Müh und Not die Station to Station Tournee. Anschließend nahmen die beiden  Pops Comebackplatte “The Idiot” im franzöischen Chateau d’Hérouville auf . Die Texte verfasste Bowie während der Tournee. Weiterlesen

R.I.P. Holger Czukay

CAN Holger CzukayAls Holger Czukay sich 1963 beim Kölner Konservatorium für Musikwissenschaften bewarb, gab er dem Zwölftonguru Karlheinz Stockhausen zu Verstehen, dass er kein einziges Instrument beherrsche. Fünf Jahr später schloss er sich dem anfangs noch offenen Musikerkollektiv CAN an. Michael Karoli teilte er mit, dass der den Bass übernehmen wollte, weil er für andere Instrumente zu schüchtern sei. Weiterlesen

Playlist- Mit Plaste in den Sommer

Sommer Playlist Plaste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt kommt wieder die Zeit mit Sand in den Schuhen, verbrannten Bierbäuchen, Männern in Badeschlappen und angewärmten Kokosnussschnitzen für 2,50€. Plaste tröstet euch über diese harten Tage mit der neuen Plaste Playlist für den Sommer.

Erfreut euch an der neuen Hymne von Arcade Fire, poppigem von Andreas Dorau, Powerpop von Sheer Mag.  Völlig überraschend  sogar an etwas vom Fleetwood Mac Fake Projekt Lindsey Buckingham, Christine McVie, Nachdenklichem von der Plan und dem obligatorischem Beitrag der Universalgenies The Algiers.

Vollpfosten hinterm Mikroständer – das kleine Rechtsrock Brevier Vol. 1

Rechtsrock Andreas Gablier

Unsere Helden der Popmusik sind zumeist grundsympathische coole Kerlchen. Sie wohnen weitab von Spießerhausen und tragen das Herz ganz links. Plaste untersucht für euch einige Gestalten, die ihr mangelndes Talent lieber dem rechtspopulistischem Hype, sprich Rechtsrock zur Verfügung stellen. Und dazu habe ich habe mir sogar die Musik von Andreas Gabalier, Frei.Wild und Xavier Naidoo angehört. Dafür dürft mir dafür gern bei Gelegenheit ein Bier ausgeben..

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Gipfelstürmer Teil 1 und 2 #G20

Teil 1 – 10 Juli

Die Diskussion über die junge Frau in der roten Glanzleggins ist grade immer noch der heiße Scheiß in den Facebook Timelines. Darf die eigentlich einfach so auf einen Polizeipanzer steigen? Ist das Protest oder gar schon Terrorismus? Muß man so jemanden gleich mit einer geballten Laden Pfefferspray von dem malträtierten Panzer holen, oder hätte vielleicht auch einer der gepanzerten Polizisten hochklettern und der Dame beim Absteigen behilflich sein können? Weiterlesen

Die besten Platten 2017 – bis jetzt

Die besten Platten 2017

 

The xx – I see you

Das erste The xx Album war für mich eine konsequente Weiterentwicklung dessen was die “Young Marble Giants” 1980 und „Everything but the Girl“ in den 90ern begannen. Skelettierte Schönheit, der geflüsterte Gesang von Romy und Oliver, kristallklare Gitarren und der Ansatz einer vehuschten Nerdigkeit. “Coexist” offenbarte nichts Neues wohl aber die Arbeiten von Jamie xx für das letzte Gill Scott Heron Werk und sein Soloalbum. “In Colors” verlötete und verschraubte Jamies‘ Trademark-Introvertriertheit mit den stilbildenden Dancegrooves der 10er Jahre.   Weiterlesen

Plastlist- Das Frühlings-MixTape

Christiane Rösinger beschert der Babyboomer-Generation die ultimative Hymne zum Altern in Würde. Kle.ze liefern das Cure Album seit dem letzen besten Cure Album. Die Dirty Projectors entdecken RnB und die Priests zeigen uns, dass wie wichtig Punk in Zeiten des Donald Trump sein kann. Der Frühling kann kommen, der Soundtrack steht auf jeden Fall schon.

Streaming Kills the Vinylstar! Na Und?

Zum Platten kaufen, fuhren wir in den 80ern gern nach Zürich. Im Jamarico Record Store waren alle Neuerscheinungen fein säuberlich aufgereiht. Importiert mit harten Franken und Taschengeldkiller per Excellence. Ein Kumpel, nennen wir ihn der einfachheit halber mal Tomas* (*Name von Plaste geändert), rief beispielsweise vor dem Laden, “Schaut mal da hinten läuft Dieter Meyer (von Yello, der sein Studio in Zürich hatte)”  während sich die anderen mit großen Augen umsahen, rannte er in den Laden und deckte mit seinem breiten Rücken gleich drei Plattenkisten ab.

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