Offener Brief an BILD

Liebe blöde BILD – ich bin von Euch zutiefst enttäuscht. Was ist das für eine Meldung? „Wechsel in der Bild Redaktion“ drei Spalten mit mageren Fakten über den Abgang von Reichelt. Die Betonung liegt auf Fakten. Wollt ihr den Pullitzer-Preis gewinnen?

Habt ihr überhaupt noch Journalisten, die sowas schreiben können, oder habt ihr dafür den Praktikanten von den Niederlausitzer Nachrichten ausgeliehen. Julian hat soviel für euch getan. Ich hätte mir mehr gewünscht. Z.B. „Zuerst geschmeichelt – dann gestreichelt und gereichelt“ und/oder „Die Casting-Couch der Lügenfresse – blutjunge Redakteurinnen berichten“, „Oder Reichelt und Kurz erledigt – steckt der IS oder die Baerbock dahinter“.

Dazu eine 5-stündige Doku von BILD-TV aus seinem leeren Büro. Im Off ein Interview mit Till Schweiger zu irgendwas. Ach so!. Ihr wolltet ihn, den fleischgewordenen, frauenfeindlichen, rassistischen, verlogenen BILD-Humunkulus damit demütigen. Das ist euch gelungen. Aber bitte nicht mit den Fakten übertreiben. Ihr wisst schon, die Leser uns so

2 thoughts on “Offener Brief an BILD

  1. Schon im ersten Satz des „Bild-Artikels“ ist der erste typische Faktenverdreher: Nicht wegen Presserecherchen ist der wilde Julian gefeuert worden, sondern weil er sich aufgeführt hat wie ne Drecksau. Außerdem finde ich es schon spannend, wie ein Verlag sich wundern kann, dass sich die Chefredakteure wie die Schweinekerle aufführen, wenn das ganze Blatt sich durch eine niedere Gesinnung auszeichnet. Überraschung. Nicht.

    1. Im Grund ist natürlich auch kleine Meldung von BILD gelogen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Herr Boie über „journalistische Exzellenz“ und „modernes Führungsverhalten“ verfügt. Diese beiden Eigenschaften in Verbindung mit Bild wären wohl ein Oxymoron.

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