Nothing Can Hurt Me –
Dokumentarfilm über Big Star

big-star-nothing-can-hurt-me Alex ChiltonAm 17. Mai 1986 trafen sich in Schwenningen im Garten der Spittelstraße 5, in der damals die Granden der ehemaligen Hausbesetzerszene wohnten, eine Handvoll Jugendliche. Sie fieberten einem Grillabend mit einem ganz besonderen Gast entgegen.  Erwartet wurde der ehemalige Sänger der Box Tops, der 1968 als Teeniestar einen weltweiten Nr. 1 Hit hatte und in einer besseren Welt mit seiner Band Big Star die Siebziger Jahre geprägt hätte. War aber nix – Alex Chilton sagte das Grillen mit den Punks ab, weil er lieber in Niedereschach Tennis spielen wollte. Und er wäre wohl kaum am Vorabend in der Villinger Scheuer aufgetreten, wenn Big Star zwischen 1972 und 1976 nicht so komplett gefloppt wären. Weiterlesen

20.000 Days on Earth

Nick Cave, 20.000 Day on earthNick Cave ist 54 Jahre 9 Monate und 20 Tage oder genau 20.000 Tage alt. Und eben diesen 20.000sten Tag beleuchten die Filmemacher Iain Forsyth und Jane Pollard . Der Film ist ist allerdings keine Doku über einen beliebigen Tag im Leben des Künstlers, sondern eine raffiniert inszenierte Produktion  zwischen Biopic, Dokumentation und Fiktion über den Entstehungsprozess von Kunst. Darüber wie man damit umgeht, wenn die Ideen den ganzen Tag im Kopf klickern, wie man sie umsetzt und wie man sich neben der realen eine lebensrettende eigene Welt schafft. Weiterlesen

Good Vibrations – Are Teenage Dreams So Hard To Beat …

good-vibrations_02-LARGEJoe Strummer hat es auf den Punkt gebracht, als  er die Punk-Szenen in den Metropolen beschrieb „ New York has the Haircut, London the Trousers and Belfast the Reason“. Nordirland wurde Ende der Siebziger von einem brutalen Bürgerkrieg gebeutelt, der über 4.000 Menschen das Leben kostete. Weiterlesen