R.I.P. – Leonard Cohen

Leonard Cohen

Es war nicht ganz einfach 1993 beim Rock am See in Konstanz bis zu Leonard Cohen durchzuhalten. Der Kanadier war Headliner des Festivals und trat als letzter an. Vorher waren auszuhalten: Die phantastischen Vier, die damals mit „Die Da“ omnipräsent waren und so eine Art Rap-Blödelstatus genoßen, zumindest bei mir. Das One Hit Wonder „Heroes del Silencio“, die sich durch ihren Gig quälten und als Kerze auf der Torte PUR (den Kommentar  dazu verkneife ich mir mal). Als Cohen gegen 0.00 Uhr antrat, war die Sonne längst untergegangen und die Hälfte des Besucher lag schon mit alkopopgefluteten Schädeln in den Zelten oder ihrer Kotze.

Cohen war groß, Cohen war so coooool. Nadelstreifenanzug, Hut, schwarzes T-Shirt.  Das aktuelle Cohen Album „The Future“ war mein persönlicher Kennenlernsoundtrack zu meiner damaligen Freundin (und heutigen Gattin). Seine Stimme ließ den Bartion der späten Jahre bereits erahnen.  Backgroundsängerinnen im kleinen Schwarzen und er oszillierend zwischen dunklem Poeten und Sugardaddy. Er hat in dieser Nacht,  große Momente gezaubert, die mich sogar vergessen ließen, dass es Bands wie PUR jemals gab.

Dankeschön dafür und für die anderen großen Momente.

For your Pleasure eine kleine persönliche Playlist.

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