Die besten Platten 2017 – bis jetzt

Die besten Platten 2017

 

The xx – I see you

Das erste The xx Album war für mich eine konsequente Weiterentwicklung dessen was die “Young Marble Giants” 1980 und „Everything but the Girl“ in den 90ern begannen. Skelettierte Schönheit, der geflüsterte Gesang von Romy und Oliver, kristallklare Gitarren und der Ansatz einer vehuschten Nerdigkeit. “Coexist” offenbarte nichts Neues wohl aber die Arbeiten von Jamie xx für das letzte Gill Scott Heron Werk und sein Soloalbum. “In Colors” verlötete und verschraubte Jamies‘ Trademark-Introvertriertheit mit den stilbildenden Dancegrooves der 10er Jahre.   Weiterlesen

2015: Die besten Platten

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kendrik lamarKendrick Lamar – To Pimp a Butterfly

Kendrick Lamar, Kamasi Washington und Flying Lotus sind die heilige Dreieinigkeit des Brainfeeder-Labels, bewegen sich im Koordinaten-System von Elektronik, Jazz und Hip Hop und haben uns  2014/2015 die wichtigsten Platten auf den Teller gelegt.  Musikalisch lebt „To Pimp a Butterfly“ von einem deepen Flow aus Jazz, Soul und G-Funk. Verzichtet aber auf  Hammerbeats und zeigt mit dem Finger auf Roots-Künstler wie Gill Scott Heron oder die Last Poets. „To Pimp..“ ist auch ein gewaltiges politisches Statement gegen den grassierenden Rassismus und die Polizeigewalt in den USA. Dafür wird das Album schon jetzt gern mit Meilensteinen wie „Whats goin on“ verglichen. (Äh hüstl, hüstl – wobei ich letzteres nur gelesen habe, da sich mir  Compoton-Dialekt von Lamar ehrlich gesagt nicht ganz erschließt) Weiterlesen